ziel-los glücklicher ?

Nachstehend findet Ihr eine Auflistung aller Beiträge, welche sich mit obigem Thema beschäftigen, damit Ihr jederzeit auch zusammenhängend nachlesen könnt, worum es dabei geht.


1. Teil - aus der Ausgabe 21/2008

Nein, Du hast nicht falsch gelesen. Genau ich habe genau das hier jetzt geschrieben. Ich, die ich mich während meienr kompletten NLP-Ausbildung mit Zieldefinitionen und Zielerreichung beschäftigt habe. Ich, die sich für sich selbst gar nicht vorstellen könnte, ziellos durch die Welt zu irren. Ich, für die Zieldefinition das Nonplusultra des Lebens ausmacht.

Genau - ich - doch ich gehöre einer Minderheit von noch nicht mal 30 % der Menschheit an.

Du hast richtig gelesen - es sind nicht einmal 30 % der Menschheit, für die Zieldefinitionen und Zielerreichung etwas ist, was aus ihnen selbst wichtig wäre. Über 70 % der Menschheit lassen es sich von diesen nicht mal 30 % einreden, dass es auch für sie sinnvoll und zielführend sein müsste, sich Ziele zu setzen - und diese auch zu erreichen.

Zu welchen Menschen gehörst du?

Zu den nicht mal 30 %, denen Ziele wichtig und sogar lebensnotwendig sind?

Oder zu den über 70 %, welche sich selbst unnötig unter Streß setzen, weil sie sich einreden haben lassen, dass Ziele wichtig wären?

Mehr darüber nächste Woche ;-)

Wenn du es gleich wissen möchtest, bemehle mich mit deinen Geburtsdaten (Datum + Zeit + Ort) und ich verrate es dir schon vorweg.
ChrisTina
18.5.2008


2. Teil - aus der Ausgabe 22/2008

Es gibt ein Analysetool namens Human Design System®, welches eine Kombination aus Astrologie und Kabballah und I-Ging und Chakrenlehre und noch viel mehr ist - wobei 1+1+1+1 in diesem Zusammenhang nicht 4 ist - sondern etwas ganz Neues und Grosses, welches mir persönlich sehr gut gefällt.

In diesem HDS® - gibt es sogenannte Rave-Charts, welche man sich auch kostenlos berechnen und ausdrucken lassen kann. Wenn ihr eure Geburtsdaten eingebt, bekommt ihr eine derartige "Körpergrafik", wo ich hier auf einen Punkt eingehen möchte - auf das

Ego/Herz-Zentrum

Wenn ihr dieses Chart anschaut, dann gibt es ein kleines Dreieck, welches irgendwie unmotiviert in der Gegend rum liegt - so im rechen Bereich in etwas in der Mitte von der Höhe her. Nachstehend mein Chart - bei mir ist dieses Dreieck klein und rot:

Dieses kleine Dreieck kann jetzt weiß sein (=offen) oder rot (=definiert) sein. Wenn es weiß ist, ist es offen - und das ist bei über 70 % der Menschheit der Fall. Wenn es rot ist (so wie bei mir) dann ist es definiert, d.h. ich bin in meinem Egozentrum auf eine gewisse Art zu agieren fest gelegt.

Dies ist generell so - weiße Zentren sind offen - haben keine eigene Festlegung - und werden daher von der jeweiligen Umwelt konditioniert - und sobald sich die Umgebung ver-ändert, ver-ändert sich meist  auch die Konditionierung.

Jetzt ist es speziell bei diesem Egozentrum so, dass Menschen mit definiertem Egozentrum oftmals einen sehr starken Willen haben - und sich auch immer wieder neue Ziele setzen müssen, um sich selbst wohl zu fühlen. Bei Menschen mit offenen Egozentren (über 70 %) ist dem nicht unbedingt so - kann schon auch wichtig sein - aber sollte nicht nur deswegen sein, weil es demjenigen so vorgebetet wird - sondern wirklich nur dann, wenns aus eigener innerer Überzeugung kommt.

Dies ist ein ganz wichtiger Punkt. Wenn ein Mensch mit offenem Egozentrum auf einen anderen Menschen mit definiertem Egozentrum trifft, dann wird dieses offene Egozentrum konditioniert - und es nimmt die Eigenschaften des definierten an. Wenn dann aber das offene Egozentrum nicht mehr in unmittelbarer Nähe ist, dann "vergisst" das offene Egozentrum oftmals, was vorher ausgemacht wurde - und bekommt dadurch manchmal eher Probleme, als dass es ihm gut täte.

Doch genug für diese Woche - jetzt habt ihr mal was zum drüber nachdenken.
ChrisTina
25.5.2008


3. Teil - aus der Ausgabe 23/2008

Ich möchte hier nun auf zwei spezielle Punkte der Vorwoche noch etwas intensiver eingehen:

Dies ist ein ganz wichtiger Punkt. Wenn ein Mensch mit offenem Egozentrum auf einen anderen Menschen mit definiertem Egozentrum trifft, dann wird dieses offene Egozentrum konditioniert - und es nimmt die Eigenschaften des definierten an. 

Dies ist generell bei jedem offenen = weissen Zentrum so, dass es durch seine Umwelt konditioniert wird - im wahrsten Sinne des Wortes - und das noch dazu unbewusst - ganz wichtig - von beiden Seiten her unbewusst.

Wenn jetzt ein Mensch mit einem definierten Zentrum auf einen Menschen mit offenem Zentrum trifft, dann wird das offene Zentrum vom definierten konditioniert, d.h. das offene Zentrum nimmt die Raktionsweisen des definierten Zentrums an.

In Bezug zu Manipulation gibt es dabei allerdings einen wesentlichen Unterschied - zumindest in meinem Bild der Welt - diese Art der Beeinflussung entsprechend dem HDS® ist eine beidseitig unbewusste, d.h. (meist) nicht bewusst gewollte und veranlasste. Manipulation würde ich definieren, dass dies eine bewusste Beeinflussung eines anderen Menschen ist - allerdings auch dort wieder unabhängig davon, ob zu dessen Schaden oder Nutzen.

Warum schrieb ich (meist) - weil es sehr wohl eine bewusste Beeinflussung der Koniditionirung geben kann, indem sich der Mensch mit dem offenen Zentrum - welches auch immer - genau solche Menschen sucht, welche eine bestimmte Definition in diesem Zentrum haben - um dadurch dann eben genau so beeinflusst zu werden, wie es für die Erreichung eines Zieles notwendig sein könnte.

Anders gesagt - wenn ich im Ego-Zentrum offen wäre - und mit einem Menschen häufig zusammen wäre - beruflich und/oder privat (es genügt schon, sich mit dieser Person über längere Zeit im gleichen Raum auf zu halten) dann würde ich von dessen definiertem Zentren (allerdings von allen, wo ich offen bin und das Gegenübar definiert) beeinflusst werden.

Wenn dann aber das offene Egozentrum nicht mehr in unmittelbarer Nähe ist, dann "vergisst" das offene Egozentrum oftmals, was vorher ausgemacht wurde - und bekommt dadurch manchmal eher Probleme, als dass es ihm gut täte.

Ich habe das voriges Jahr in meiner mehrmonatigen Umschulungsmaßnahme immer wieder erlebt - damals jedoch ohne zu wissen, warum das so sein könnte. Mit meinem definiertem Egozentrum war es mir nur schwerlich vorstellbar, dass es Menschen gibt, die weder Ziele haben - noch, denen irgend etwas in ihrem Leben wichtig sein könnte ==> sie leben einfach "in den Tag hinein".

Das war der eine Punkt, der andere war, dass wir oft während des Kurses etwas ausmachten, was die einzelnen Teilnehmer tun sollten - und im Kurs auch wollten - dies dann aber vergessen hatten, sobald sie aus dem Schlungsinstitut draussen waren. Und wenn sie dann am nächsten Morgen kamen und mit unschuldiger Miene erklärten, dass sies vergessen hätte, zuckte ich dann gelegentlich diagonal aus.

Rückblickend kann ich sagen - eh klar - mein definiertes Egozentrum konnte sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt sein kann, dass "man" nicht weiß, was "man" will - und dass es einem wirklich grundlegend egal ist, ob und wie und warum irgendwas getan werden sollte. Und die Teilnehmer mit offenem Egozentrum konnten sich wiederumnicht vorstellen, warum mir das so wichtig ist, dass Dinge, die ausgemacht wurden, auch wirklich erledigt werden.

Nächstes Mal beschäftigen wir uns mit dem Punkt, warum Menschen mit offenem Egozentrum dazu stehen sollten, dass sie keine Zusagen treffen wollen oder können.
ChrisTina
31.5.2008


4. Teil - aus der Ausgabe 24/2008

Vorab noch ein paar meiner Gedanken zu einem ganz wichtigen Punkt aus der Woche 22:

Jetzt ist es speziell bei diesem Egozentrum so, dass Menschen mit definiertem Egozentrum oftmals einen sehr starken Willen haben - und sich auch immer wieder neue Ziele setzen müssen, um sich selbst wohl zu fühlen. 

Also das ist jetzt etwas, was ich persönlich sehr gut kenne, weil ich eben in meinem integrierten Chart ein definiertes Ego-Zentrum besitze - und es auch schon mehrfach fest gestellt hatte, dass, wenn ich etwas wirklich will, dass ichs auch schaffe.

Vor allem, wenn es um mich und meine Gesundheit geht - ist es für mich ganz wichtig, dass ich eben diesen (Überlebens)Willen habe, ansonsten würde ich vielleicht schon lange - entweder aufgegeben haben - oder gewisse Situationen in meinem Leben nicht überlebt haben.

Hängt jetzt in meinem Fall nicht nur mit diesesm definierten Egozentrum zusammen, aber der, der es auch wirklich schafft, ist schon immer auch das definierte Egozentrum.

Bei Menschen mit offenen Egozentren (über 70 %) ist dem nicht unbedingt so - kann schon auch wichtig sein - aber sollte nicht nur deswegen sein, weil es demjenigen so vorgebetet wird - sondern wirklich nur dann, wenns aus eigener innerer Überzeugung kommt.

Was ich damit meine ist, wenn ein Mensch mit einem offenen Egozentrum wirklich das unbändige Bedürfnis hat, etwas Bestimmtes zu tun, dann wird er es auch schaffen und durch ziehen. Wenn dieser Mensch dies aber "nur" glaubt, machen zu sollen - oder auch zu müssen - dann sollte er es lieber bleiben lassen.

Und wenn jemand mit offenem Egozentrum sich in Gegenwart eines Menschen mit definiertem Egozentrum zu etwas "berufen" fühlt - und danach aber nicht mehr - dann sollte er diesem neuen Bedürfnis nachgeben - und es einfach bleiben lassen - ansonsten macht er sich selbst unnötigen Stress.

Hiermit kommen wir auch zum nächsten Punkt, welchen ich vorige Woche schon angekündigt hatte:

Warum Menschen mit offenem Egozentrum dazu stehen sollten, dass sie keine Zusagen treffen wollen oder können.

Ganz einfach - weil es gesünder ist, sich nicht selbst in Situationen zu bringen, welche zu sehr an die eigene Substanz gehen. Und weil die Wahrscheinlichkeit, dass sie es nur tun, weil sie dazu von irgend jemanden konditioniert wurden, das "man zu funktionieren hat". Ich kenne einige Menschen mit offenem Egozentrum, denen es viel besser geht, seit sie dazu stehen, dass sie nichts versprechen - und daher dann auch nicht einhalten müssen.

Wenn es jetzt nur ein offenes Egozentrum ist, aber dieser Mensch sowohl Wurzel als auch Sakralzentrum definiert hat, ist die Gefahr, sich selbst unnötig unter Druck zu setzen jedoch wesentlich geringer, als wenn auch die anderen (unteren) Zentren offen sind. Doch dazu mehr nächste Woche.

Wieder genug für diese Woche - freue mich auch über Rückmeldungen
ChrisTina
8.6.2008


5. Teil - aus der Ausgabe 25/2008

Vorab noch ein paar meiner Gedanken zu einem ganz wichtigen Punkt aus der Woche 24:

Wenn es jetzt nur ein offenes Egozentrum ist, aber dieser Mensch sowohl Wurzel als auch Sakralzentrum definiert hat, ist die Gefahr, sich selbst unnötig unter Druck zu setzen jedoch wesentlich geringer, als wenn auch die anderen (unteren) Zentren offen sind.

Zur Erklärung möchte ich etwas intensiver auf diese beiden Zentren eingehen. Das Wurzelzentrum ist ganz unten und das Sakralzentrum das unmittelbar darüber. Wenn die beiden also weiß sind (=offen), dann fehlt auch irgendwie die Lebens-Kraft. Durch ein definiertes Sakralzentrum (=2. von unten) wird Mensch zum 

Generator = definiertes Sakralzentrum

und genau so funktioniert auch dieses Zentrum - wenns definiert ist, hat dieser Mensch immer wieder irgendwelche energetischen Reserven, auf welche er zurück greifen kann, wenns mal eng wirt - anders gesagt, wenn der Strom ausfällt, springt der Generator automatisch an - dadurch ist das Zentrum auch ganz gut beschrieben.

definiertes Wurzelzentrum

Dies ist das unterste mittlere Zentrum - und wenn das definiert ist, dann hat der betreffende Mensch auch noch zustäzliche Reserven, welche aber auf bestimmte Streßsituationen beschränkt sind - und danach sollte dem Körper wieder etwas Erholung geboten werden.

Beide hier angeführten Zentren können jetzt - beide offen - oder  - beide definiert - oder - -eines offen und eines definiert - sein. Je nachdem, wie jetzt das Verhältnisch zwischen diesen insgesamt drei Zentren ist, ist auch das Gefahr des Ausbrennens unterschiedlich gegeben.

Noch zusätzlich zu beachten ist, dass bei offenen Zentren es jetzt zwar so ist, dass der betroffene Mensch von anderen beeinflussbar ist - dies jetzt aber nicht unbedingt negativ sein muss - weil wenn offene Zentren von Menschen mit Definitionen beeinflusst werden, die sich für das offene Zentrum positiv auswirken, dann können alle bisherigen Überlegungen hinfällig werden - zumindest in Bezug auf Wurzel- und Sakralzentrum.

Noch etwas Generelles zum Begriff Ziel

Und noch etwas generell - vielleicht wäre es auch wichtig, kurzfristige von langfristigen Zielen zu unterscheiden. Meine Erfahrung der letzten Monate ist, dass es beim offenen Egozentrum eher um kurzfristige Ziele geht - welche Streß verursachen können - ich bin weiterhin davon überzeugt, dass eine langfristige Richtung, in welche man will, für ein bewusstes Leben unbedingte Voraussetzung ist.

Also so eine generelle Richtung kann auch für Menschen mit offenem Egozentrum nicht schaden - aber manchmal setzen sich diese durch kurzfristige Zusagen selbst unter Druck, dem sie dann im Endeffekt nicht gewachsen sind. Meine persönliche Empfehlung - überlegen, träumen, was man gerne erreichen würde - und sich dann aber nicht zu sehr auf einen bestimmten Weg festlegen.

Und grad eben für Menschen mit offenem (=weißen) Egozentrum mein Tipp - nichts zusagen, was nicht wirklich auch ein zutiefst so empfundenes "JA" beinhaltet. Sich nicht durch das, "was man tut" zu etwas verleiten lassen, wo man aber nicht wirklich mit dem Herzen dabei ist - was nicht ein echtes Bedürfnis und/oder ein Herzenswunsch ist.

Aus meiner persönlicher Erfahrung kann ich sagen, Menschen mit definiertem Egozentrum ist es meist lieber, wenn jemand sagt "Du, klingt zwar gut, aber ich kann es nicht zusagen, da mit zu machen" oder auch "Ich kann mich nicht entscheiden" oder auch "irgendwie fühlt es sich nicht stimmig an, ich mach lieber nicht mit" als wenn derjenige zusagt und diese Zusage dann aber nicht einhält :-)

Mehr möchte ich dazu jetzt nicht mehr schreiben - es wird noch wesentlich dazu mehr in meinem ersten eBook geben
ChrisTina
15.6.2008


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